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Vergleich Grippe und Covid-19

DerPfleger

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In diesem Artikel wird dem Vergleich von Covid-19 mit Grippe etwas auf den Zahn gefühlt:
An der Tatsache, dass die Zahl an verstorbenen Covid-19 Patienten jetzt schon weit die 22000 Fälle in Deutschland überschritten hat, sieht man, dass der Artikel schon etwas älter ist.
Auch aus Sicht meiner 30 jährigen Erfahrungen in der Altenpflege hinkt der Vergleich ohne Ende. Bei Ausbrüchen in Heimen in meinem Umfeld starben Anfang des Jahres bei einem Ausbruch mal eben so um die 20 Menschen. In vergleichbaren Heimen, die ich kenne, ist es schon sehr viel, wenn man 6 Tote in der Zeit hat. Im ganzen jahr sind das meist nicht mehr als 6 Tote - oft sogar weniger. Etwas, das die Alten Menschen so dahinrafft, habe ich in meinen ganzen Jahren als Altenpfleger noch nie erlebt.
Auffällig ist auch, dass seit wir in der Altenpflege bei der Arbeit komplett Mundschutz tragen, die Anzahl der Fälle von fiebrigen Erkältungskrankheiten fast gegen 0 gesunken ist. Grippe ist im Altenheim seitdem wir "geschützt" arbeiten, gar kein Problem mehr - nur Covid-19 mit den bei einem Ausbruch extremen Todeszahlen, die eigentlich alles in den Schatten stellen, was ich in der Altenpflege jemals erlebt habe.
Fakt ist, dass wir trotz Maßnahmen die nur geschätzten Grippezahlen von 2018 mit nachgewiesenem Covid-19 wohl (fast) knacken werden, während mit Maßnahmen in diesem Jahr die Grippe von den Zahlen her so gesunken ist, dass sie kaum eine wirkliche Rolle spielt.
 
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DerPfleger

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Wenn man diese Zahlen hier als Grundlage nimmt, könnte man vermuten, dass es bis jetzt wohl ohne Maßnahmen mehr als 75000 Tote durch Covid-19 in Deutschland gegeben hätte, hätte man keine Maßnahmen durchgeführt:
Auf diese Zahl von 75000 komme ich, weil sich die Grippe in ähnlicher Weise verbreitet und ich die Todeszahlen in Verhältnis gesetzt habe, die real vom RKI im Vorjahr und in diesem Jahr ermittelt wurden.
Der Vergleich hinkt aber, da von Grippe hauptsächlich Kinder betroffen sind, von Covid-19 aber nicht. Betrachte ich die realen Auswirkungen auf die Grippe und andere Atemwegserkrankungen durch die Maßnahmen in meinem Beruf, drängt sich mir der Verdacht auf, das ohne Maßnahmen die Todeszahlen in Deutschland sogar weit über 75000 gelegen hätten.
Jedem, der sich nicht wirklich komplett aus der Realität verabschiedet hat, dürfte eigentlich klar sein, dass bei solchen Zahlen absolut gar nichts mehr in den Krankenhäusern funktioniert hätte - auch keine Notfallversorgung anderer Fälle, was ich hier angedeutet hatte:
Es droht also eine absolute Überlastung der Krankenhäuser. Das heißt, sind diese Personen erst mal mit Covid-19 im Krankenhaus, können andere Personen, die zusätzlich kommen, nicht mehr versorgt werden. Was droht also:
Kinder mit Blinddarmentzündung können nicht mehr im Krankenhaus versorgt werden und werden sterben
Nach einem Unfall schwer verletzte Menschen können im Krankenhaus nicht mehr versorgt werden und werden sterben.
Menschen mit offenen Knochenbrüchen können im Krankenhaus nicht mehr versorgt werden und werden sterben.
Menschen mit Herzinfarkt können im Krankenhaus nicht mehr versorgt werden und werden sterben.
….
Natürlich passiert so etwas in Deutschland nicht, weil man das nicht passieren lassen darf, denn das würde unseren Staat komplett aus den Fugen hebeln.
 
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DerPfleger

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