• Herzlich Willkommen im COVID-19 Forum!

    Egal welche Meinung man zu den Themen rund um das Coronavirus hat, betrifft und beeinflusst das Virus unser aller Leben. Wir glauben, dass jede dieser Meinungen gehört werden sollte, sofern mit Fakten und Quellen unterlegt. Unser Forum ist zu 100% unabhängig. Melde Dich kostenlos an und teile uns Deine Meinung mit!

  • Daten zur Verfügung gestellt, von der Johns Hopkins Universität

Der September 2021 - die harten 6 Monate beginnen jetzt langsam...

DerPfleger

Member
Beste Antworten
0
Datenlage vom 01.09.2020
Nimmt man das hier als Tatsache an, müssten innerhalb der nächsten Wochen die schweren Fälle und Todesfälle weiter ansteigen. In diesem Jahr wird es wohl hauptsächlich Menschen zwischen 30 und 40 Jahren treffen, nicht mehr fast nur die Alten. Das wir im Winter erneut an die Grenze der Leistungsfähigkeit der Intensivstationen kommen, ist sehr wahrscheinlich.​
Zur C.1.2 Variante:
Noch kein Grund, sich da sorgen zu machen. Ob C.1.2 wirklich gefährlicher ist als Delta, ist eher fraglich.​
 

DerPfleger

Member
Beste Antworten
0
Datenlage vom 02.09.2020
Leider fehlt der Wochenbericht des RKI hier noch. Spätestens morgen dürfte der da sein. Ich gehe auch dieses Mal davon aus, das meine Prognosen für Herbst und Winter wieder zutreffen werden. Mal schauen...​
Ist im Frühjahr Coron Geschichte?
Ich habe vor einiger Zeit die Sache mal selbst überschlagen. Ohne drastische Erhöhung der Impfquote bin ich da eher auf 4 Jahre gekommen, wenn man es vermeiden möchte, das Gesundheitssystem komplett zu überlasten. Zwei Winter halte ich da eher für realistisch, als das, "Bis zum Frühjahr ist alles vorbei!".​
Auffrischungsimpfungen - was ist in den einzelnen Bundesländern geplant?
 
Zuletzt bearbeitet:

DerPfleger

Member
Beste Antworten
0
Wöchentlicher Situationsbericht vom RKI mit Infografiken vom 02.09.2021:
Man sieht an diesen Grafiken auch sehr deutlich den Effekt der Impfungen. Vor den Impfungen waren die Hochbetagten extrem stark von Covid-19 betroffen. Auch aus meinen eigenen Erfahrungen heraus kann man nur sagen, geraden in den Altenheimen sind Menschen dieser Altersgruppe anfangs gestorben wie die Fliegen. Seit den Impfungen sieht das anders aus. Dieser Bereich ist seitdem im Zeitraum der Wellen eher ausgedünnt. Ich höre auch nicht mehr großartig von Todesfällen an Covid-19 aus den Altenheimen. Betroffen sind eher die Altersgruppen, in denen weniger oder gar nicht geimpft wurde. Auch auf den Intensivstationen scheinen, wegen der größeren Gefährlichkeit der Variante, eher ungeimpfte (oft jüngere) Personen zu landen.​
 

DerPfleger

Member
Beste Antworten
0
Datenlage vom 03.09.2020:
Der Anstieg der Fälle in den Krankenhäusern und die (für den Sommer) relativ hohe Zahl an Sterbefällen lässt für den Winter nichts gutes erwarten. Auch jüngere Menschen, die im Sommer 2020 eigentlich kaum bis gar nicht auf den Intensivstationen zu finden waren, liegen zur Zeit bereits im Krankenhaus. Das alles deutet darauf hin, dass Delta sehr viel weniger an "Problemen" mit dem Immunsystem ausreichen, um nicht besonders gut durch die Krankheit durchzukommen und sie vielleicht am Ende nicht zu überleben. Nimmt man das hier als Tatsache an, könnte es ausreichen, eigentlich jung und extrem fitt zu sein - im Sommer aber zu wenig Sonne abbekommen zu haben, weil man in Freizeit und Beruf viel vor dem PC oder in der Muckibude sitzt, um sich am Ende im Winter mit etwas Pech auf einer Intensivstation wiederzufinden.​
 

DerPfleger

Member
Beste Antworten
0
Datenlage vom 07.09.2020:
Gutes Wetter und Zeitaufschub - die Zahlen gehen leicht nach unten.​
Die Prognose des RKI beläuft sich auf über 2000 Patienten in den Intensivstationen im Winter bei einer Impfquote von 75% - wir sind aber weit unter 75% und die Entwicklung mit Delta wurde bei dieser Prognose noch gar nicht richtig berücksichtigt. Ich gehe im Dezember 2021 da im Augenblick eher von ähnlichen Zahlen wie im Dezember 2020 aus, wenn die Sache gut geht. Eigentlich wären da neue Prognosen fällig - ändern würden die aber wohl trotzdem nichts.​
 
Zuletzt bearbeitet:

DerPfleger

Member
Beste Antworten
0
Datenlage vom 09.09.2020:
Beim Wochenbericht sieht man ein leichtes Einknicken in ein Plateau bei den intensivmedizinisch behandelten Fällen. Das ist vermutlich auch auf das extrem gute Wetter jetzt Anfang Dezember zurückzuführen.​
Aufgrund der Impfungen kann man eigentlich damit rechnen, dass, gerade im Herbst, die Infektionskurve und die Kurve der intensivmedizinisch behandelten Fälle zwischendurch leicht einknicken wird, bis sich die Kontakt- oder Wetterverhältnisse wieder ändern und der Virus mehr Möglichkeiten findet, sich auch noch in anderen Bevölkerungsgruppen weiter zu verbreiten.​
 
Zuletzt bearbeitet:

DerPfleger

Member
Beste Antworten
0
Datenlage vom 10.09.2020:

Neues zu den Impfungen:
Das könnte auch für jemanden eventuell sehr wichtig werden, den ich persönlich kenne. Das Risiko für das Kind und die Mutter dürfte da ohne Impfung im Winter wesentlich höher liegen, als das Risiko durch die Impfung.​
Da wird es mit Sicherheit nach der Zulassung ziemlich schnell auch eine Empfehlung der Stiko geben. Alleine wegen PIMS dürfte das angebracht sein, auch Kinder in dem Alter möglichst zu impfen.​
 
Zuletzt bearbeitet:

DerPfleger

Member
Beste Antworten
0
Datenlage vom 11.09.2020:
Eine sehr interessante Entwicklung, die sich jetzt im September in der Pandemielage zeigt. Die Neuinfektionen scheinen zu stagnieren und steigen zur Zeit nicht weiter stark exponentiell an. Grund dafür dürften, neben des recht guten Septemberwetters, die Impfungen sein. Eine ähnliche Entwicklung war in England zu erkennen, wo nach einem starken Anstieg der Infektionszahlen der Level später wieder abgefallen und in eine Stagnation übergegangen ist. Der Erreger kann sich irgendwann nicht mehr ganz so stark verbreiten, wenn es eine bestimmte Anzahl an Ungeimpften erwischt hat, die sich untereinander anstecken können, und er dann auf ein Hindernis aus geimpften Personen stößt, die sich nicht mehr so leicht anstecken und den Erreger auch weniger verbreiten.​
Setzt sich das so im Winter weiter fort, werden wir zwar wieder hohe Zahlen an Patienten auf den Intensivstationen haben, wir werden aber wohl an einer Überlastung der Kliniken (hoffentlich) wieder vorbeikommen.​
 
Zuletzt bearbeitet:

DerPfleger

Member
Beste Antworten
0
Datenlage vom 14.09.2020:
Das gute Septemberwetter hält sich noch weiter - auch mit dem Plateau sieht das so aus. Spätestens ab Oktober wird das wohl wieder kippen. Die Anzahl der noch nicht geimpften Personen dürfte noch zu groß sein, um das auch im späten Herbst und Winter so zu halten. Mal schauen, wie sich das weiter entwickelt.​
Nimmt man das hier als Tatsache an, dürften die Zahl an schweren Fällen aber weiter steigen. Das wird wohl nicht in ein Plateau übergehen.​
 

DerPfleger

Member
Beste Antworten
0
Datenlage vom 16.09.2020:
Mmmh... Die Infektionszahlen fallen - man sollte aber nicht vergessen, dass wir bei den Infektionszahlen weit über Zahlen vom September 2020 liegen. Wir haben jetzt etwa 6x mehr Neuinfizierte und 6x mehr Tote an einem Tag, als im September 2020.​
Nimmt man das hier als Tatsache an, könnten wir im Winter bei mehr als 20000 Coronainfizierten auf den Intensivstationen und bei 6000 Toten pro Tag liegen. Das packt unser Gesundheitssystem dann definitiv nicht. Mal schauen, was da noch kommt...​
Der Oktober wird da interessant werden.​

Aktualisiertes Strategiepapier des RKI:
 
Zuletzt bearbeitet:

DerPfleger

Member
Beste Antworten
0
Datenlage vom 19.09.2020:
Zur Zeit sind wir in einer Phase des Absinkens der Infektionszahlen. Würden wir aus dieser Phase jetzt wieder in eine Phase des Anstiegs kommen, könnten wir rechnerisch Ende Dezember Anfang Januar bei mehr als 4000 Toten Pro Tag und mehr als 16000 schweren Fällen in den Krankenhäusern liegen. Auch das würde unser Gesundheitssystem bei weitem noch nicht schaffen. Die Kurve zeigt aber nach unten. Bevor es wieder zu einem Anstieg kommt, müssten wir eigentlich kurzzeitig auf einem Plateau landen. Das sieht man zur Zeit noch nicht. Die Zahlen werden also wohl noch einige Zeit sinken, bevor es im Herbst oder Winter wieder zu einer Plateaubildung und danach zu ansteigenden Infektionszahlen kommt.​
Wenn wir auf den 19.09.2020 schauen, waren wir da bereits in einem leichten Anstieg der Infektionszahlen. Dass jetzt ein Abfall der Zahlen zu beobachten ist, liegt vor allen Dingen wohl an den Impfungen. Zu dieser Entwicklung hatte ich hier schon was geschrieben.​
Nimmt man das hier als Tatsache, könnte man ab Anfang Oktober wieder mit einer Umkehr der Infektionslage und ansteigenden Zahlen rechnen. Im Jahr 2020 hatte wir ab dem dem 4. Oktober wieder ein starkes Einknicken der Zahlen nach oben. Das könnte in diesem Jahr ähnlich aussehen.​
Bin jetzt gespannt, was im Oktober passiert...​
 
Zuletzt bearbeitet:

DerPfleger

Member
Beste Antworten
0
Datenlage vom 20.09.2020:
Würde an dieses Stelle die Kurve wieder nach oben zeigen, könnten wir im Winter (über den Daumen gepeilt) bei 3000 Toten pro Tag und 12000 infizierten auf den Intensivstationen liegen (wenn sich der Trend nach oben dann ungebremst fortsetzt). Auch das wäre noch zu viel, um das mit unserem Gesundheitssystem zu packen.​
 
Zuletzt bearbeitet:

DerPfleger

Member
Beste Antworten
0
Datenlage vom 21.09.2020:
Die Anzahl der Toten pro Tag ist für September echt gewaltig. Das ist auch der einzig sichere Hinweis darauf, wie ernst die Lage im Winter wohl vielleicht werden wird (mit Vergleich zum Vorjahr). Die sinkenden Fallzahlen scheinen dadurch zustande zu kommen, dass der Virus die nicht Geimpften bereits infiziert hat, die er leicht erwischen konnte und sich zur Zeit an den Geimpften etwas den Kopf einrennt und die Infektion deshalb an Dynamik verliert. Das wird solange gehen, bis Sars-Cov-2 wieder durch irgendetwas vermehrt an "Schub" gewinnt.​
Nimmt man das hier als Tatsache an, erhält die Infektion zu bestimmten Zeitpunkten durch Schwächen im menschlichen Immunsystem einen Schub (oder durch Verstärkung des Immunsystems eine Bremsung). Zeitpunkt für einen möglichen leichten Schub ist zum Beispiel Anfang April (da hatten wir die Alpha Variante in Deutschland in diesem Jahr) - für eine beginnende stärkere Bremsung Anfang Mai (da gingen die Zahlen erstmals wieder runter). Einen leichten Schub (bei dem hauptsächlich die ältere Bevolkungerung betroffen ist), erhält die Erkrankung im September. Der Schub wurde in diesem Jahr durch die Impfungen gekappt, im letzten Jahr hatten wir da die ersten größeren Ausbrüche in den Altenheimen. Schaut man auf die Todeszahlen, steigen die aber an - das sind die älteren nicht Geimpften, die jetzt vor allem sterben.​
Vorher im Sommer traf uns Delta mit (bereits im Sommer) extrem hohen Infektionszahlen.​
Der nächste Zeitpunkt, an dem die Infektion einen Schub erhält, dürfte Anfang Oktober sein. Was Anfang Oktober passiert dürfte bestimmen, was im Übergang von Dezember zu Januar passiert. Sinken die Infektionsahlen auch nach Anfang Oktober noch weiter, könnte der Winter relativ entspannt werden. Steigen sie an, hängt es von der Zahl der Neuinfektionen ab, was im Winter passiert.​
Haben wir dann ähnlich niedrige Werte wie im Vorjahr, könnten wir auch den Winter ohne Überlastung der Krankenhäuser schaffen. Landen wir längere Zeit auf einem Plateau, könnte es für den Winter auch gut aussehen - je nachdem, wie lange das anhält.​
Einer Illusion sollte man sich wohl nicht hingeben - dass es junge und gesunde ungeimpfte Menschen nicht hart treffen wird. Delta beweist im Prinzip bereits jetzt das Gegenteil, wenn man auf die schweren Fälle in den Kliniken schaut. Auch dieses Verhältnis wird sich zum Nachteil der Jüngeren wohl noch weiter verschieben, je weiter es auf den Winter zugeht.​
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben